OSTLICHT SELECTION

25.05. – 30.07.2016

Zum Start der Sommersaison 2016 öffnete OstLicht seinen reichen Fundus und bot Arbeiten aus dem Repertoire zum Verkauf an. Von neuen Entdeckungen bis zu Klassikern der Fotografie, von der Wiener Avantgarde zu japanischen Provokateuren.

Den Anfang machten die Ikonen der Leinwand und des internationalen Jetset, darunter Marilyn Monroe und Brigitte Bardot, von Douglas Kirkland Anfang der 1960er-Jahre im koketten Spiel mit der Kamera abgelichtet. Die beiden trafen auf notorische Bad Boys wie Mickey Rourke und Sean Penn, in Szene gesetzt von Bryan Adams, der sich neben seiner Musikkarriere längst einen Namen als Fotograf gemacht hat. Perfekte Bühne für den großen Auftritt boten die wandfüllenden Arbeiten von Wim Wenders, die an klassische Filmsets gemahnen. Lenny Kravitz war sowohl als Rockstar – in einem Porträt von Mathieu Bitton – wie auch mit eigenen fotografischen Arbeiten präsent. Andy Warhol, der das Starsystem mit seiner Factory neu definierte, posierte 1982 für Pierre Houles mit Fliege und Minox-Kamera.

Neben Arbeiten des chinesischen Shootingstars Ren Hang, 2015 im OstLicht mit seiner bisher umfangreichsten Personale vorgestellt, trafen wir im zweiten Raum auf Aufnahmen eines weiteren absoluten Zeitgenossen: Paweł Jaszczuk, lange Zeit Wahljapaner, mit seiner Serie »Kinky City« über das umtriebige Tokioter Nachtleben. Wichtiger Einfluss für Jaszczuks raue Bildsprache ist einer der Meister der japanischen Fotografie: Daido Moriyama. Die Ausstellung zeigte vier seiner jüngeren Arbeiten in großformatigen Abzügen.

Ein Fokus der Sammelleidenschaft von OstLicht-Besitzer Peter Coeln ist seit je der Wiener Aktionismus. Zum Verkauf kamen eine Schwarzkogler-Mappe mit zehn Farbabzügen seiner 1. Aktion, »Hochzeit«, ebenso wie eine Mappe der Brus-Aktion »Transfusion«, fotografiert von Ludwig Hoffenreich. Cora Pongracz, deren Nachlass das OstLicht 2015 sichern konnte, dokumentierte 1969 die Muehl-Aktion im Freudenauer Wasser. Ihre Aufnahmen werden als hochwertige Editionsprints angeboten.

Zwei von Magnums Finest begegneten wir im dritten Raum: Henri Cartier-Bresson und Elliott Erwitt, mit ihrem je eigenen, unnachahmlichen Blick auf die Poesie des Alltags. Von Trude Fleischmann, Mitbegründerin der fotografischen Moderne in Österreich, war ein Konvolut charakteristischer Rollenporträts der Burgschauspielerin Helene Thimig aus den 1920er-Jahren zu sehen. Die österreichische Fotografie war darüber hinaus mit so unterschiedlichen Positionen wie Peter Weibel, Elfie Semotan, Elisabeth Czihak, Elke Krystufek und Franz Hubmann vertreten. Ein 2006 von Ärzte ohne Grenzen herausgegebenes Portfolio vereint Fotoarbeiten von KünstlerInnen aus der ersten Reihe der heimischen Gegenwartskunst, darunter Heimo Zobernig, Margherita Spiluttini, Oswald Oberhuber und VALIE EXPORT.

 

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